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Geschrieben von Administrator
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Schön, dass du auf meine Seite zur Gehörbildung gefunden hast! Wenn du dich für meine eigenen aktuellen Erfahrungen beim "Ohrentraining" interessierst, wähle einfach links im Hauptmenü den Punkt "Blog". Absolutes Gehör habe ich leider (noch) nicht, aber ich arbeite dran... Ja, wirklich! Denn ich bin fest davon überzeugt, dass man nicht nur sein relatives, sondern auch das Tonhöhengedächtnis trainieren kann. Auch wenn viele und Wissenschaftler sagen, es sei angeboren, absolut zu hören und das durch Hirnuntersuchungen untermauern, kann ich nur dagegen setzen, dass ich selbst andere Erfahrungen mache und langsam, Schritt für Schritt, besser im Erkennen der speziellen Klangfarbe jedes Tons werde, sodass transponierte Stücke in jeder Tonhöhe anders zu klingen beginnen. Für die allgemeine Kommunikation mit anderen am Thema "Gehörbildung" Interessierten gibt es ein Forum, das ebenfalls über das Hauptmenü zugänglich ist. Da ich selbst gerade den "Perfect Pitch Ear Training SuperCourse" von David-Lucas Burge durcharbeite, habe ich dort auch einen Bereich eingerichtet, in dem ich die einzelnen Lektionen dieses Kurses, der absolutes Gehör zum Ziel hat, der Reihe nach schriftlich zusammenfasse. Um im Forum schreiben zu können, muss man als Benutzer angemeldet sein, da in letzter Zeit zu viele Spamnachrichten auftauchten, die ich dann alle von Hand löschen durfte... Am besten meldest du dich einfach als Benutzer an, indem du unten im Loginformular auf den Link "Registrieren" klickst. Du hilfst mir dadurch auch, ein wenig den Überblick zu behalten, wieviele "ernsthafte" Interessenten es gibt. Angemeldete Benutzer bekommen zusätzlich zur Möglichkeit selbst zu schreiben angezeigt, welche Foren seit ihrem letzten Besuch neue Beiträge enthalten. Und jetzt viel Spaß! Wolfram |
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Geschrieben von Administrator
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Zum Gehör von Musikern, wie Mozart, Beethoven, Bach etc. gibt es im Internet unzählige Seiten, die darüber spekulieren, ob sie wohl absolut gehört haben oder ob ihnen die Tonart von Musikstücken relativ egal war. Zu Bachs Zeit war die Stimmung von Musikinstrumenten z. B. überhaupt noch nicht genormt und es wurde fast beliebig transponiert, wenn es gerade besser hinkam, weshalb absolutes Gehör kaum Vorteile gebracht hätte, eher im Gegenteil! Natürlich gibt es im Internet auch unzählige teils hochwissenschaftliche Abhandlungen, bei denen in der Regel als gegeben vorausgesetzt wird, dass das absolute Gehör angeboren ist und nicht trainiert werden kann. Üben und Lernen ist bei einer solch voreingenommenen Sichtweise natürlich nicht vorgesehen und mehr als eine rein statistische Betrachtungsweise über die Verteilung des "perfect pitch" in der Bevölkerung und Analysen zur Vererbung desselben kommen dabei nicht heraus. Daneben gibt es auch kommerzielle Anbieter, die CDs, Software und sonstige Kurse zur Schulung des Gehörs offerieren, die teils sehr seriös, teils ziemlich dubios daherkommen. Interessant finde ich auf jeden Fall, dass Kinder, die in frühem Alter ein Instrument lernen und an deren Ohr früh ein gut gestimmtes Klavier gelangt, häufiger absolutes Gehör entwickeln als Menschen, die erst später intensiv mit Musik in Kontakt kommen. Absolutes Gehör soll auch in Ländern mit Tonsprachen (z. B. Chinesisch), bei denen also die Tonhöhe wichtig für die Bedeutung ist, viel verbreiteter als im Rest der Welt sein. Insgesamt also viel Information in alle Richtungen und Meinungen, die weit auseinandergehen. Ich denke, wer sich wirklich dafür interessiert, sollte sich einfach einmal auf das Training des absoluten Gehörs einlassen, denn wie heißt es so schön: "Versuch macht kluch" ;-) |
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Geschrieben von Administrator
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Vor kurzem wurde ich auf den Kurs MAP-Lite von Katja Keller aufmerksam gemacht (Dank an René). Sie geht einen ganz anderen Weg als David Lucas Burge und versucht, den Klang bestimmter Töne mit Bildern, Empfindungen und sonstigen Sinneseindrücken zu koppeln, die Klänge also quasi synästhetisch einzubinden. Ich habe mir den Kurs einmal bestellt, war zuerst ziemlich skeptisch, aber dann habe ich bei ihrer Meditationsübung das G wirklich mit so vielen anderen Eindrücken verbunden erlebt, dass ich ihren Ansatz auf jeden Fall sehr interessant finde. Und ich habe auch das Gefühl, dass mein Hören schon wieder ein wenig besser geworden ist :-) Zusätzlich wird eine - ab dem dritten Termin kostenpflichtige - "Mastergroup" angeboten, die dabei helfen soll, das Gelernte noch zu befestigen. Man kann Katja Fragen stellen etc. Ich habe mir die doch recht teuren weiteren Termine nicht mehr angetan und denke, dass der normale Kurs völlig ausreicht (für diejenigen, die es lieber etwas meditativer haben als die analytische Herangehensweise von David Lucas Burge). Hier gibt's mehr Infos: http://www.myperfectpitch.mobi Leider keine Beispiellektion, sondern nur Werbung, aber wie gesagt, der Kurs ist dann wirklich interessant. Probiert es einfach einmal aus! Wolfram |
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