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Re:Andere Erfahrungen mit Gehörbildung - 28/04/2006 05:55 Nach welchem Prinzip die Akkorde und Tonfolgen gesteigert werden, kann ich nicht genau sagen, wird auf jeden Fall mit der Zeit ziemlich schnell bzw. komplex, sodass schon recht genaues Hinhören erforderlich ist.

Ich bin beim G, das durch eine blaue Rakete gekennzeichnet wird. Die kommt zufällig abwechselnd mit der roten C-Rakete und man muss je nach Farbe den einen oder anderen Ton erkennen. Genauso dürfte es dann auch mit den anderen Tönen weitergehen. Die neuen Töne werden also mit den alten gemischt.

Ob das wirklich ein sehr effektives Verfahren ist, weiß ich nicht, bin mal gespannt auf den 3. Ton. Der Autor Chris Aruffo selbst sagt (wenn ich mich recht erinnere), dass er noch beim C ist, also im roten Level. Ein wenig ist das ganze Programm also noch im Versuchsstadium... Ich find's aber gar nicht schlecht!

Und sorry, ich kann dir die Vollversion nicht schicken, einerseits sowieso nicht und andererseits auch, weil ich selbst vom Software-Schreiben lebe, also quasi "auf der anderen Seite" stehe!

Viel Erfolg,
Wolfram
Betreiber von www.gehoerbildung.com
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Re:Andere Erfahrungen mit Gehörbildung - 28/04/2006 06:35 Hmja, effektiv finde ich das nicht, die einfach so zu mischen... aber das wird auch schwierig sein, da ein ordentliches System für zu entwickeln. Wenn die Noten im selben Verhältnis kommen, dann werden die neuen Noten vernachlässigt, wenn man sich aber ganz den neuen Noten widmet, "verlernt" man die alten Noten (naja, verlernen nciht richtig, aber man kommt aus der Übung...)
Ich glaube es wäre sinnvoll sich dann vollständig auf die neue Note zu konzentrieren und dann hin und wieder die alte nachmachen...

Achja, muss man auch die einzelnen Oktaven benennen? Hab glaub ich in dem Forum ein wenig darüber gelesen...

Und kein Problem wegen nicht schicken, hätte eh nicht damit gerechnet. Dadurch, dass du den halben Burge-Kurs veröffentlich hast, wäre es vielleicht gar nicht so unwahrscheinlich gewesen.
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Re:Andere Erfahrungen mit Gehörbildung - 28/04/2006 15:24 Wenn die Noten im selben Verhältnis kommen, dann werden die neuen Noten vernachlässigt, wenn man sich aber ganz den neuen Noten widmet, "verlernt" man die alten Noten (naja, verlernen nciht richtig, aber man kommt aus der Übung...)

Ich glaube es wäre sinnvoll sich dann vollständig auf die neue Note zu konzentrieren und dann hin und wieder die alte nachmachen...


Das widerspricht sich irgendwie (Ach ja heute ist übrigens der 100. Geburtstag von Kurt Gödel!).

Die Oktaven muss man übrigens nicht bennen. Man muss eigentlich in dem ganzen Programm NIE etwas BENENNEN. Es geht immer NUR ums ERKENNEN. Beim Interval-Loader erfährt man übrigens während des ganzen Spiels nie, wie die Intervalle heißen. Man assoziert einfach Kürbis, Diamanat, Kerze, . . . zu den jeweiligen Klängen. Das ist (vor allem auch für Kinder) viel einfacher als "große Terz", "kleine Terz", ...
Man muss dabei auch bedenken, dass es nicht um das erkennen des Tonabstandes geht, sondern um den spezivischen Klang des Intervalls. Eine kleine Terz wird also nicht als "um ein Halbtonschritt kleiner als die große Terz" empfunden, sondern einfach als ein völlig anderer Klang. Mag sein, dass das für Leute, die das ganze bereits anders gelernt haben seltsam erscheint, aber für einen Anfänger ist es denke ich die bessere Methode.

lg
Andi
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Re:Andere Erfahrungen mit Gehörbildung - 03/05/2006 06:07 So, ich bin jetzt "gelber Warrior", d. h. ich habe C, G und D im Programm und kämpfe mich langsam durch die Aliens...

Zweifellos trainiert das Programm das genaue Hören und Erkennen einzelner Töne in komplexen Tonfolgen und Akkorden. Allerdings bin ich bisher nicht unbedingt davon überzeugt, dass es das absolute Gehör fördert, denn einzelne Töne längere Zeit im Ohr zu behalten und wiederzuerkennen ist ja eine ganz andere Sache als absolut zu hören. Ich glaube, dass die bei David-Lucas Burge in den Mittelpunkt gestellte spezielle Klangfarbe jedes einzelnen Tons zu wenig bzw. überhaupt nicht berücksichtigt wird und wenn überhaupt eher versehentlich verinnerlicht wird.

Ich mache mal weiter, werde aber auch den momentan von mir vernachlässigten Kurs von David-Lucas Burge wieder aufnehmen und Bericht erstatten.

Viel Erfolg (bei was auch immer),
Wolfram
Betreiber von www.gehoerbildung.com
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Re:Andere Erfahrungen mit Gehörbildung - 03/05/2006 14:15 ...wenn überhaupt eher versehentlich verinnerlicht wird.

Dann wäre es ja überhaupt das beste Lern-System. Lernen, ohne es mitzubekommen...

lg
Andi
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Re:Andere Erfahrungen mit Gehörbildung - 03/05/2006 14:21 Hab grad im Blog gelesesn, dass du empfielst, Autofire zu verwenden. Das widerspricht meiner Erfahrung. Ich persönlich komme besser mit dem Spiel zurecht, wenn ich zuerst die Aliens auf den beiden Seiten wegschieße. Dann bleibt am Ende Mehr Zeit, weil die Reihen nicht so schnell hinunterwandern. Das tun sie nämlich, immer, wenn sie den Seitenrand erreichen. Seit ich vom Autofire weg bin, bleibe ich länger am Leben!
(aber offensichtlich mache ich auch mehr Fehler als du - bin noch immer beim C)

lg
Andi
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