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meine notizen zum DLB Kurs - 28/10/2006 13:32 hallo,

habe gestern diese website entdeckt. ich bin bei solchen Super Gurus, wie DLB einer zu sein scheint, immer sehr skeptisch. das ganze kommt mir vor wie teleshopping oder
eine matratzen verkaufsveranstaltung bei einer gewonnenen reise.

trotzdem will ich den kurs mal versuchen (während ich mein RG trainiere) und habe mir notizen zu den ersten 12 Lektionen gemacht. vielleicht sind sie ja für irgendjemanden
hilfreich:

* Lektion 1:

- jeder Ton hat eigene Charakteristik (geht nicht um Höhe sondern um "Tonfarbe")



* Lektion 2:

- RG und AG ergänzen sich
- AG Phase 1: erkennt Tonfarbenunterschiede kann sie aber nicht genau zuordnen
- AG Phase 2: erkennt alle 12 chromatischen Tonphasen
- ÜBUNG: Fis und Es (z.B. auf dem Klavier) spielen und genau hinhören; neben Tonhöhenunterschieden auch
Unterschiede in der Tonfarbe (Fis klingt spitzer, Es weicher); auch andere Töne (entspannt und locker, nichts
erzwingen)



* Lektion 3:

- Universielles AG = AG auf allen Instrumenten
- Aural Recall = aus Gedächtnis jeden beliebigen Ton singen
_ ÜBUNG: an Instrument gehen und Töne spielen, genau hinhören (entspannt)



* Lektion 4:

- es ist in Ordnung wenn Tonfarbe kommt und geht, beim Üben abschalten und sich in Ton hineinfallen lassen,
nicht zwanghaft konzentrieren
- AG nicht intellektuell sondern kindliche Wahrnehmung
- ÜBUNG: langsam und chromatisch die Töne einer Oktave spielen, überlegen welche Farbe (Buntstift!) am besten
zum Ton passt und malen (aber keine Verknüpfung zwischen Tönen und Farben - vielmehr soll Wahrnehmung der
Tonfarben durch meditatives hinhören gestärkt werden)


* Lektion 5:

- nicht mehr als eine Lektion am Tag, bei Übungen frisch bleiben (10min - 15min) mittlere Tonlage verwenden
- mit der nächsten Lektion erst beginnen wenn vorherige gekonnt wird
- ÜBUNG: 2 weiße Tasten am Klavier gleichzeitig drücken, dazwischen muss weitere weiße Tasten sein (also kleine
oder große Terz), dann beide singen (zuerst die Tiefe dann die Hohe) - nicht wichtig wie die Note heißt, geht
um das genaue Hören
- ÜBUNG meditativ: Meditation über C und D (bis Ohr Töne aufsaugt), dann Ton zuerst denken und dann SINGEN(!)/spielen



* Lektion 6:

- ÜBUNG: 2 beliebige nebeneinanderliegende weiße Tasten (also kleine oder große Sekunde) gleichzeitig am
Klavier spielen und von unten nach oben singen (~20 mal Fehlerfrei dann Übung bestanden)
- ÜBUNG: 2 beliebige Tasten am Klavier spielen und nachsingen
- ÜBUNG: 3 beliebige Tasten am Klavier spielen und nachsingen (AKKORDE???)
- ÜBUNG meditativ: Ton vorstellen/singen udn am Klavier überprüfen - bis man sich wohl und sicher fühlt



* Lektion 7:

- Ohr kann nur wenig auf einmal lernen, Übungen langsam angehen
- ÜBUNG: auf irgendeine weiße Tasten greifen und benennen; bei Fehler richtigen mit falschen Ton vergleichen;
Überprüfungsrunde 20 richtige Töne
- ÜBUNG meditativ: Töne C, D oder E auf dem Klavier spielen, wirken lassen und singen



* Lektion 8:

- Ton nicht irgendwie sondern an spezieller Tonfarbe erkennen
- definitiv gute Sache RG und AG gleichzeitig
- ÜBUNG: Terzen auf weißen Tasten spielen (aufsteigend, absteigend, harmonisch) - nicht singen sondern
identifizieren (Überprüfungsrunde 20 mal richtig)
- ÜBUNG meditativ: zufällig (z.B. über Kärtchen) C - D - E oder F singen und überprüfen (Überprüfungsrunde 20 mal
richtig)



* Lektion 9:

- ÜBUNG: wie Terzübung in Lektion 8 nur mit Sexten statt Terzen
- ÜBUNG meditativ: wie Lektion 8 nur zusätzlich mit G



* Lektion 10:

- ÜBUNG: wie Lektion 8 und 9 nun aber mit Terzen, Sexten, Sekunden, Quinten, Quarden und Septimen
- ÜBUNG meditatv: wie Lektion 9 aber mit C-D-E-F-G-A



* Lektion 11:

- RG darf beim AG nicht ausgeschaltet werden
- bei Fehler unbedingt mit richtigen Ton vergleich
- ÜBUNG: 1. Beide Hände, zwei weiße Tasten gleichzeitig in unterschiedlichem Abstand.
2. Beide Hände, zwei weiße Tasten nacheinander eine Teilübung aufsteigend, die andere absteigend.
3. Eine Hand, drei weiße Tasten gleichzeitig. Machen Sie sich dabei keine Sorge über das "Fingergefühl",
anhand dessen man schon erraten kann, um welche Töne es sich handeln könnte. Wichtig ist, dass man sich
auf den Klang der einzelnen Teiltöne konzentriert und dabei stören die Finger überhaupt nicht!
4. Eine Hand, drei Töne beliebig nacheinander.
5. Beide Hände, drei weiße Tasten beliebig verteilt gleichzeitig
6. Beide Hände, drei weiße Tasten beliebig verteilt in beliebiger Reihenfolge
- ÜBUNG meditativ: mit C-D-E-F-G-A-H



* Lektion 12:

- die schwarzen Töne üben (aufsteigend, absteigend, 2 und 3 gleichzeitig), später mit weißen kompinieren


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