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Zusammenklänge - 06/05/2007 15:43 Huhu,

mittlerweile kann ich alle weißen Tasten in den meisten Fällen erfolgreich identifizieren. Allerdings scheitere ich ständig bei den Zusammenklängen. Ich höre einfach immer nur den oberen Ton heraus.

Selbst diese Singübung fällt mir recht schwer (Terz spielen, untern, dann oberen Ton singen). Wie lange habt ihr gebraucht, bis sich euer Ohr für Harmonien geöffnet hat und welche Übungen haben euch am ehesten dabei geholfen?

Gruß

Vincent

PS: Ist es bei euch auch so, dass ihr gelegentlich eine Aufwärmphase braucht? Bei der ersten Übungseinheit am Tag ist es gelegentlich so, dass ich quasi nichts höre, aber vielleicht eine Minute später erkenne ich die Töne wieder problemlos. Bekanntes Phänomen?

Post geändert von: Vincent, am: 06/05/2007 15:49
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Re:Zusammenklänge - 07/05/2007 16:52 Hallo Vincent,

da ich die CD's von Burge noch nicht kenne, würde ich dir folgede Vorgehensweise vorschlagen:
1. Zuerst immer nur einen Ton anschlagen - Zeit lassen -verinnerlichen - dann den zweiten Ton anschlagen.Kannst du jetzt den oberen bzw. den unteren heraushören. Was ändert sich wenn du beide gleichzeitig anschlägst?
2. Jetzt den anderen Ton zuerst anschlagen - verinnerlichen - nun den zweiten Ton.
In dem Beitrag " mentales Training " habe ich eine Vorgehensweise skizziert. In diesem Trancezustand kann man länger die Töne innerlich hören. Mit " verinnerlichen" meine ich genau diese Vorgehensweise.

Vielleicht helfen dir diese Ratschäge
Gruß Wieland
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Re:Zusammenklänge - 08/05/2007 09:09 Hallo Vincent,

das finde ich ja witzig, dass du alle weißen Tasten problemlos erkennst. Bei mir ist es umgekehrt: Der Klang jeder schwarzen ist für mich ganz eindeutig, während ich bei den weißen immer noch ein wenig unsicher bin... Aber wie man bei uns im Rheinland sagt: "Jeder Jeck ist anders"

Das mit der Aufwärmphase kenne ich auch, wobei da dann auf jeden Fall auch wieder das relative Gehör mit hineinspielt, denn wenn man schon Bezugstöne gehört hat, werden die folgenden leichter erkannt. Das hängt natürlich auch davon ab, wie gut man sein relatives Gehör trainiert hat.

Viele Grüße,
Wolfram
Betreiber von www.gehoerbildung.com
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