Re:Kurs von David-Lucas Burge - 14/02/2006 22:40...die Töne quasi meditieren...
Das ist ein sehr interessanter Ansatz. Ich habe früher z.B. lange zu Tönen von Joachim Ernst Behrend meditiert, der übrigens auch das Buch "das drite Ohr" geschrieben hat.Dort geht es auch um die Schulung des Gehörs, allerdings mit anderen Zielen als z.B. nur das absolute Gehör.Er geht sogar so weit, verschiedenen Tönen Qualitäten auf den verschiedensten Ebenen zuzuschreiben.Er untersucht nicht nur die Töne der heutzutage gängigen Stimmungen, sondern versucht durch einen Oktavierungsprozess Töne der Natur und des Universums hörbar zu machen.Die sogennannten Urtöne haben z.B.den Erdentag mit ca 24 STunden als Grundlage(Oktave=12h wieder Qktave=6h....bis ungefägr ein g entsteht, der sogenannte Erdton)).Er nimmt dann noch z.B. das Jahr und den Monat als Grundlage für den sogenannten Sonnen und Mondton.
Die Töne die ich früher meditiert habe kann ich schon jetzt haufig "absolut" identifizieren. Der Ton des Jahres ist oktaviert beispielsweise in etwa ein cis. Studien haben ergeben, dass man mit diesem Ton Blumen zum blühen bringen kann, aber das nur nebenbei.
Auch die Chinesen schreiben den Tönen verschiedene Kräfte zu.Ein berühmter Qin Spieler(Ein altes chin. Seitenintsrument, das auf dem Schoß gespielt wird) sagte, nachdem er gefragt wurde, der mächtigste Ton wäre das fis gefolgt vom gis. Eine Interessante Analogie. Der Jahresumlauf des Jupiters ergibt nach entsprechend häufiger Oktavierung ein fis(Nach der Methode des Mathematikers Custo, die Behrend verwendet). Der Jupiter war in Europa stets der höchste der Götter und in China betstimmt sein Standpunkt das chinesische Horoskop. Er ist also der wichtigste Faktor innerhalb der Astrologie, die sozusagen die Mutter der chin. Wissenschaft ist. Das gis ist der Mondton (so.). Der Mond galt stets als die weibliche Seite, die künstlerische Seite und vor Anhebung des Kammertons aus Effektheischerei war das gis der Kammerton der westlichen Musik.
Ich hoffe die Leser sind noch wach! Ich werde mich jetzt streng nach Anweisung daran machen die Töne fis und es näher kennenzulernen, ich wollte nur klarmachen das ich nicht im geringsten daran zweifle, dass es möglich ist die versch. Töne alleine zu erkennen.Ich denke Assoziationen zu den Tönen sind hilfreich.
Danke für Deine Arbeit!
Ich und meine Ohren freuen sich schon auf weitere Tips.!
Post geändert von: Volker, am: 14/02/2006 22:42
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Re:Kurs von David-Lucas Burge - 15/02/2006 06:50Aus Gründen der Übersichtlichkeit habe ich ein neues Forum eingerichtet, in dem ich dann die 24 Lektionen des Kurses zusammenfasse. Nur, damit sich niemand wundert, dass hier im Forum "Absolutes Gehör" nichts dazu erscheint.
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Re:Kurs von David-Lucas Burge - 15/02/2006 07:11Ja, die Meditationsübungen, die in vielen Lektionen neben den konkret zu lösenden Aufgaben vorgeschlagen werden, sind wirklich sehr nützlich. Zuerst habe ich sie mehr als Last empfunden, da es eben kein "Bestanden" oder "Nochmal von vorn" gibt, sondern einfach nur entspanntes Zuhören oder Vorstellen. Nachdem ich aber gemerkt habe, dass ich die Töne anschließend wirklich besser erkenne, z. B. bei den Übungen des folgenden Tages, habe ich die Meditationen wirklich schätzen gelernt!
Besondere Assoziationen zu den einzelnen Tönen habe ich nicht wirklich (außer "weicher" oder "schärfer", wie bei Eb und F#). Manche synästhetisch empfindende Menschen verbinden ja auch Farben, Gerüche oder wer weiß was mit den unterschiedlichen Tonhöhen, bei mir klingt ein Ton einfach nur nach C, C# oder A - wobei ich leider immer noch noch viel zu häufig daneben liege...
Mit astrologischen, esoterischen oder anderweitig spekulativen Charakterisierungen der einzelnen Töne kann ich persönlich recht wenig anfangen, aber damit will ich natürlich niemanden davon abhalten, sich solche Vorstellungen zu machen...
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Re:Kurs von David-Lucas Burge - 17/02/2006 06:07
Post geändert von: Volker, am: 18/02/2006 22:22
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Volker
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Re:Kurs von David-Lucas Burge - 17/02/2006 06:07Vielleicht spekulativ, aber in meinem Fall doch sehr wirksam. Der Faktor der Motivation sollte bei solch einem Projekt nicht unterschätzt werden. Und eine Verbindung von Tönen mit nützlichen Eigenschaften erwies sich bei mir als sehr motivierend. Leider werde ich Herrn Behrend mit meiner, für manch einen wohl etwas esoterisch anmutenden Darstellung nicht gerecht.Man kann einfach nicht mehrere gute Bücher in zwei Absätzen zusammenfassen. Seine Erklärungen und Methoden sind durchaus durchdacht, würden hier aber zu weit führen. Sollten sie ihn jedoch gar nicht kennen, könnten sie sich zum Beispiel im Internet kurz über ihn informieren. Es wäre sicherlich eine Bereicherung. Ich hatte aufgrund langjähriger Erfahrungen mit verschiedenen Instumenten jedenfalls sofort den Eindruck das seine Bücher und Methoden ausergewöhnliche Leistungen darstellen. Er beschäftigte sich eben mit einem umfassenden Hören, ohne sich auf bestimmte Stilistiken oder einen zufällig gewählten Kammerton festzulegen.In Jazzkreisen ist sein Name hochgeschätzt und erfahrene Musikterapeuten arbeiten mit seinen Methoden. Ob seine Untersuchungen stimmen oder nicht seine Ideen verhalfen mir zu einer großen Erweiterung meiner Hörfähigkeiten. Und alleine darum geht es mir, da ich als Student der Musikwissenschaft meine Hörfähigkeiten verbessern muß.Das absolute Gehör ist hierbei noch lange nicht alles! Es ist natürlich ein sehr erstrbenswertes Teilziel. Ich stelle es mir ein bißchen langweilig vor die Töne nur so als c,d ....wahrzunehmen. Wenn es funktioniert ist es natürlich auch wunderbar!
Gute Idee mit dem eigenen Thread. Mir ist es jetzt gelungen das Fis jederzeit frei zu singen. Ich konnte bereits das G. F ist mein tiefster singbarer Ton. Und da ich wieder angefangen habe Töne zu meditieren(Eb und Fis ,wie vorgeschlagen), ging das erstaunlich schnell. Das Ziel ist jetzt in Reichweite! Danke!
Post geändert von: Volker, am: 17/02/2006 06:12
Post geändert von: Volker, am: 17/02/2006 06:16
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Re:Kurs von David-Lucas Burge - 18/02/2006 18:40Ich habe mich mal ein wenig im Netz uzmgesehen und Joachim Ernst Behrend war offensichtlich wirklich ein ganz besonderer Mensch, Musikredakteur und Spezialist fürs Hören, allerdings auch nicht unumstritten, was seine Bücher angeht... Aber wenn Ry Cooder seinen Sohn nach ihm Joachim nennt, ist das schon eine spezielle Ehrerbietung!Betreiber von www.gehoerbildung.com
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