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Relative Pitch SuperCourse von David Lucas Burge - 29/12/2005 18:54 Ja, noch ein Kurs von ihm und er ist noch viel umfangreicher als der fürs absolute Gehör. Bisher bin ich noch nicht dazu gekommen, ihn durchzuarbeiten, wird auch eine Menge Arbeit, aber der erste Eindruck ist gut!

Ich habe den Kurs direkt in den USA bestellt, was auch völlig problemlos war. Nur landete der Karton mit 49 CDs nicht bei mir zu Hause, sondern beim Zoll in Mönchengladbach. Also eine Tour quer durch die Stadt, längere Zeit auf einen gemütlichen aber netten Mitarbeiter gewartet, der dann einen Nachweis über den Kaufpreis wollte. Den Ausdruck der E-Mail-Rechnung hatte ich natürlich nicht dabei, aber er hat mir dann einfach geglaubt. Fällig war die Umsatzsteuer + noch mal 10% Zoll, wenn ich mich recht erinnere. - Gar nicht so ohne! Den genauen Preis habe ich gerade nicht im Kopf, war günstiger als normal, weil ich auch den Perfect Pitch-Kurs bestellt hatte - der ging übrigens ohne Zoll durch!

Post geändert von: admin, am: 29/12/2005 18:55

Post geändert von: admin, am: 29/12/2005 18:56
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Re:Relative Pitch SuperCourse von David Lucas Burg - 02/01/2006 16:10 Hallo Wolfram,
erst einmal vielen Dank für dieses geniale Forum.

Hast Du schon Erfahrung sammeln können, ob es dieses Kurs von David Lucas Burge auch in Deutschland gibt?
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Re:Relative Pitch SuperCourse von David Lucas Burg - 02/01/2006 16:35 Hi Boris,

soweit ich weiß, ist der Kurs wirklich nur direkt aus den USA erhältlich. Das wäre doch eine Geschäftsidee, oder? Kann allerdings nicht einschätzen, wie groß das Marktpotential in Deutschland bzw. Europa ist und außerdem müsste man ja auch als Importeur Steuer und Zoll bezahlen...

Viele Grüße,
Wolfram
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Re:Relative Pitch SuperCourse von David Lucas Burg - 18/02/2006 23:52 49 CDs, mein lieber Herr(Frau) Gesangsverein!

Nach welchen Methoden bildet ihr euer relatives Gehör?

Ich singe gerne Tonsilben(do, re, mi , fi, su...) und arbeite sonst mit den üblichen Kategorien:
1. Prim, Oktave, Quint und Quarte werden als rein empfunden.
2. Terzen und Sexten werden als konsonant empfunden.
3. Sekunden und Septimen werden als dissonannt empfunden.
4. der Tritonus wird als hart und dissonannt empfunden. (die Zusatznote in der Blues-Pentatonik)

um die Qualität der Note zu ermitteln hilft mir meine Erfahrung und es gibt technische Möglichkeiten sie zu ermitteln.
Hört man z.B. eine Terz, und empfindet man das sie nach oben zur Quarte strebt, handelt es sich um eine große Terz. Dies liegt an unseren Hörgewohnheiten.
Die Terz und Sext bzw. die Septimen und Sekunden auseinanderzuhalten sollte einem schon schnell gelingen, da die Abstände recht groß sind.

Das Singen der Tonsilben in Form von Tonleitern oder einzelnen Intervallen ist glaube ich einer der schnellsten Wege zum relativen Gehör.
Akkorde zu ermitteln ist mit dieser Grundlage realtiv einfach, zumindest für einen Musiker.

Wie arbeitet ihr?

Post geändert von: Volker, am: 18/02/2006 23:55
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Re:Relative Pitch SuperCourse von David Lucas Burg - 22/02/2006 17:28 49 CDs sind wirklich eine Menge, aber man bekommt wirklich einiges zu hören, viele Übungen, die sehr konsequent aufgebaut sind und die man der Reihe nach "bestehen" muss. Vermutlich kann man gar nicht anders, als dabei langsam aber sicher besser zu werden. Logischerweise lässt sich dieser Kurs im Gegensatz zum "Perfect-Pitch Supercourse" nicht schriftlich zusammenfassen. Ich habe bisher allerdings nur die ersten CDs durchgearbeitet und dann beschlossen, mich zunächst auf das absolute Gehör zu konzentrieren.

Eine weit verbreitete Methode, nach der ich selbst vor Jahren auch die Intervalle gelernt habe, ist das Zuordnen bekannter Melodien, die mit eben diesem Intervall anfangen (auf eine Auflistung verzichte ich hier einmal). Dagegen argumentiert David-Lucas Burge, dass dadurch eine zu enge Verknüpfung zwischen Intervall und Melodie hergestellt wird und das in der Praxis nachher eher stört, weil es beim fließenden Hören nur hinderlich ist. Es geht ja nicht darum, ein einziges Intervall zu erkennen, sondern melodische und harmonische Zusammenhänge.

Das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen: Es hat ewig gedauert, bis ich die Intervalle einfach nur so, wie sie sind und ohne die Hilfsmelodie im Hinterkopf gehört habe. Und auch jetzt suchen mich diese Assoziationen noch manchmal heim...

Post geändert von: admin, am: 22/02/2006 17:32
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Re:Relative Pitch SuperCourse von David Lucas Burg - 23/02/2006 06:54 Diese von dir damals scheinbar nicht sehr erfolgreich verwendete Methode wird , Gott sei dank, heutzutage von vielen Musiklehren aus Gründen der Ineffektivität abgelehnt.





Ich denke das absolute Gehör schließt das relative schon fast ein. Wenn ich weiss der erste Ton war ein fis und der zweite ein a, dann weiss ich doch auch das Intervall. Falls nicht, läge das ja nur an einer Unkenntnis der Theorie, die sich sehr leicht nachholen ließe. Für das Hören von Akkorden gilt sicher ähnliches obwohl es wahrscheinlich etwas schwieriger ist mehrere Töne gleichzeitig absolut wahrzunehmen, wahrscheinlich schaltet sich auch spätestens hier das relative Gehör mit ein. Spielt man allerdings ein akkordfähiges Instument (Klavier, Gitarre..)braucht man meist nur den Grundton absolut zu erkennen, der Akkord läßt sich dann oft aus der Erfahrung benennen.
Ich denke zum relativen Gehör gehört eine sichere Grundlage der Theorie. Hat man das absolute Gehör würde man sicher nicht lange brauchen sich diese Grundlagen anzueignen.
Allerdings denke ich ,dass ein reifes absolutes oder relatives Gehör eben seine Zeit braucht, um im wahrsten Sinne des Wortes zu reifen. Ich denke dieser Vorgang läßt sich nicht grenzenlos forcieren.
Ich habe auch festgestellt, dass die Übergänge zwischen relativem und absolutem Gehör fließend sein können. Intervalle erkennt man nach einiger Zeit auch ohne technische Hilfsmittel(z.B: Ist das Intervall konsonannt,rein oder dissonannt..?/ Kuckucksruf=kl.Terz/ Feuerwehrsirene=Quarte/ gr.Terz=aus dem Dur Dreiklang entnommen, Tritonus= extra Ton der Bluespentatonik usw.)einfach so ohne Zeitverluste.Ich denke dieses sofortige Erkennen der relativen Zusammenhänge, ohne dafür spezielle Techniken zu benutzzen, ist schon ein Schritt in Richtung absolutes Gehör.
Also Leute, laßt beim Üben des relativen Gehörs auch mal alle Technik beiseite und versucht es einfach so. Ihr werdet staunen! Dies ist eine gute Methode seine Geschwindigkeit zu steigern. Die Übungen zum absoluten Gehör machen einen übrigens auch in jeder Beziehung schneller.

Post geändert von: Volker, am: 23/02/2006 06:57

Post geändert von: Volker, am: 23/02/2006 07:05

Post geändert von: Volker, am: 23/02/2006 07:07
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