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Re:Frage an die Allgemeinheit - 09/03/2006 05:32
Tja, welche Töne kann ich am besten... Das ist bei mir ganz stark tagesformabhängig und auch davon, ob ich sie singen oder erkennen soll. Singen geht erstaunlicherweise meist besser als erkennen!
Das Eb ist auch für mich relativ leicht, genau wie das F#. Deshalb wird im Kurs von David-Lucas Burge wohl auch mit diesen beiden Tönen angefangen, auch weil das Eb sehr weich klingt, dagegen das F# scharf und vibrierend. Das empfinde ich genau wie dort beschrieben.
Alle anderen Töne sind ein wenig zwischen diesen beiden Extremen: Bb ist ebenfalls weich, aber mit einem ganz charakteristischen Klang, Ab (bzw. G#) auch ziemlich weich, aber irgendwie nichtssagend... C# klingt scharf und ein wenig brillant. So, jetzt haben wir alle schwarzen Tasten, die fallen mir irgendwie leichter als die weißen (abgesehen vom Ab), keine Ahnung warum... Das C ist aber auch nicht so schwer und klingt "rund", weder scharf noch weich. Dagegen ist das D ein wenig "würzig", das E ziemlich hart, F etwas weicher als das C und das G finde ich auf gewisse Weise "freundlich". A hat auch eine gewisse Härte, ist dabei aber brillanter als das E und das H schließlich klingt ein wenig scharf, aber nicht so wie das F#.
Das ist wirklich nicht leicht in Worten zu beschreiben und ich habe bei einigen Tönen länger überlegt, wie man den Klang umschreiben kann. Man kann es auch nicht so deutlich in unterschiedlichen Beschreibungen ausdrücken, dass man den Ton jeweils eindeutig erkennen könnte - das wäre ja einfach!
Wie empfindet ihr die Klangfarben? Wenn David-Lucas Burge Recht hat, müsste es bei allen ähnlich sein, also irgendwie eine allgemein identische Wahrnehmung wie bei Farben - wobei man eigentlich bei Farben ja denselben Empfindungs-Vergleich machen müsste, denn wer weiß, ob andere Menschen Rot genauso sehen wie ich oder nicht vielleicht als Gelb bzw. umgekehrt...
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